Am Sonntag 4. Oktober um 9.00 Uhr feiern wir in Allenwinden Erntedank. Traditionell wird die Kirche mit Erzeugnissen unserer Gegend geschmückt. Dies soll sichtbar machen, was die Natur uns schenkt und wofür wir danken dürfen. Damit Früchte, Gemüse und Getreide gedeihen können, braucht es die Arbeit des Menschen und den Segen Gottes.
Ein herzliches Dankeschön an Familie Keiser vom Neuhof und Renata Letkiewicz für das Dekorieren der Kirche.

Erntedank 2020 | © Sekretariat M. Grob
Am 13. September feierten sieben Mädchen und Knaben das Fest der Erstkommunion. Bei herrlichem Wetter und unter den Klängen der Feldmusik Allenwinden zogen die Kinder in die schön geschmückte Kirche ein. Im feierlichen Gottesdienst hörten alle die Geschichte von Suleika und ihrer Brotstunde und aus dem Evangelium die Geschichte des letzten Abendmahls. Und dann durften die Kinder erstmals vom heiligen Brot essen. Wir glauben, dass dieses Brot uns in besonderer Weise mit Jesus und untereinander zu einer Gemeinschaft verbindet, aus der wir Kraft und Hoffnung für unser Leben finden. Wir wünschen den Erstkommunikanten und ihren Familien alles Gute auf ihrem gemeinsamen weiteren Lebens- und Glaubensweg. Herzlichen Dank allen, die zu dieser festlichen Feier beigetragen haben.
Margrit Küng und Rainer Uster

Erstkommunion | © Cornelia Süess
In Erinnerung an das Attentat von 2001 im Zuger Regierungsgebäude findet am Sonntag, 27. September 2020, um 19 Uhr ein ökumenischer Gedenkanlass in der Kirche St. Michael in Zug statt. Der Regierungsrat lädt die Bevölkerung zu dieser besinnlichen Andacht ein.
Am 27. September 2020 jährt sich das Attentat im Zuger Regierungsgebäude von 2001. Damals wurden drei Mitglieder des Regierungsrats und 11 Mitglieder des Kantonsrats getötet. 15 weitere Personen wurden teilweise schwer verletzt.
Bettag: Wo Saat und Kirche sich treffen…
Der Eidgenössische Bettag hat einen dreifachen Titel: Danktag, Bettag und Busstag. Er ist ein staatlicher hoher Feiertag. Da fordert der Staat die Bevölkerung der Schweiz auf zu danken, zu beten und zu büssen. Worum beten? Wofür danken? Warum Busse tun?
Die Geschichte des Bettages ist mit dem Werden des Bundesstaates Schweiz verbunden. Zum ersten gesamtschweizerischen Dank-, Buss- und Bettag kam es am 8.9.1796. Seit 1832 ist er auf den dritten Sonntag im September festgelegt. Sein eigentliches Gewicht erhielt der Tag im Umfeld der Gründung des Bundesstaates von 1848. In der Zeit der Auseinandersetzung der neuen Organisation des Staatswesens schien es nötig, die Menschen auf die Verwurzelung in der christlichen Tradition hinzuweisen. Der Bettag gibt bis heute Gelegenheit für das Gute, Gott zu danken, für ein gelingendes Zusammenleben zu beten und Verfehlungen der Vergangenheit und Gegenwart zu benennen und aufzuarbeiten.
Corona bedingt musste der Weisse Sonntag verschoben werden. Wir freuen uns, die Erstkommunion nun am Sonntag 13. September um 10.30 Uhr durchzuführen. Sieben Kinder aus unserer Pfarrei dürfen dieses Fest feiern. Es sind dies: Yara Andermatt, Giulia Bürgisser, Marc Durrer, Léon Liechti, Andri Marti, Joel Murer und Aaron Paratore.
Damit der Gottesdienst in feierlicher Atmosphäre stattfinden kann, proben wir am Samstag 12. September den Gottesdienst mit den Ministranten.
Die Erstkommunionkinder besammeln sich an diesem Sonntag um 10.10 Uhr im Pfarreiheim und ziehen dann mit Begleitung der Feldmusik in die Kirche ein. Der Gottesdienst ist wegen Corona nur für die Familien der Erstkommunikanten vorgesehen (Plätze sind eingeschränkt). Für die anderen Pfarreimitglieder findet um 9.00 Uhr in der Kirche ein normaler Sonntagsgottesdienst statt.

Kommunionkreuz | © Sekretariat M. Grob
Am Montag 28. September um 19.30 Uhr findet im Pfarreiheim St. Martin die Kirchgemeindeversammlung statt.
«Füür und Flamme», unter diesem Motto starten wir den Firmweg 2020/2021. Wir laden Eltern und Firmanden (SchülerInnen der 3. Oberstufe) zum Info-Abend in den Sonnenhof Unterägeri ein. Die Schutzmassnahmen erfordern es, diese Veranstaltung am Mittwoch, 27. und Donnerstag, 28. August durchzuführen (gemäss persönlicher Einladung). An diesem Abend stellen wir den neuen Firmweg vor. Neu ist, dass die Firmanden von Unterägeri und Allenwinden sich miteinander auf die Firmung vom 31. Januar 2021 vorbereiten. Wir freuen uns auf viele interessierte Firmanden und ihre Eltern.
Firmteam: Yvonne Weiss, Margrit Küng und Ben Kintchimon
Ab der Erstkommunion können die Kinder unserer Pfarrei in den Ministranten-Dienst eintreten. Etwa einmal pro Monat sind sie als Ministrantin oder Ministrant am Sonntag oder an Feiertagen im Einsatz. Möchtest du auch in der Ministrantengruppe mitmachen? Während den Gottesdiensten nicht nur ruhig im Bank sitzen, sondern aktiv mitwirken.
Ab und zu unternehmen die Minis auch in der Freizeit etwas gemeinsam. Sie holen zum Beispiel jedes Jahr das Friedenslicht für die ganze Pfarrei. Dazu kommen verschiedene Freizeitaktivitäten.
Bist du auch dabei? Dann melde dich an. Wir freuen uns auf dich – Tel. 041 711 16 05 oder sekretariat@pfarrei-allenwinden.ch
Aufgrund technischer Probleme erschien im Pfarreiblatt 35/36 der Artikel Firmung doppelt. Dadurch wurde der Beitrag zum Restaurant Adler nur teilweise gedruckt und die Infos zum Sprachen-Treff und Chrabbel-Treff fielen ganz weg.
Das komplette Pfarreiblatt finden Sie hier: Pfarreiblatt 35/36
In der römisch-katholischen Kirche wird am 15. August der Aufnahme Mariens mit Leib und Seele in den Himmel gedacht. Das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel, im Volksmund «Mariä Himmelfahrt» genannt, wurde im 6. Jahrhundert als Fest der «Entschlafung» Mariens gefeiert und Ende des 6. Jahrhunderts vom oströmischen Kaiser Mauritius auf den 15. August gelegt. Papst Pius XII. verkündete 1950 das Dogma «von der ganzmenschlichen Aufnahme Mariens in den Himmel». Der Legende von Cäsarius von Heisterbach aus dem Jahre 1216 nach, stieg der Leichnam Mariens in einer strahlenden Lichtaura von Engeln begleitet zum Himmel empor. Zur Bestätigung der Auffahrt Mariens in den Himmel erhielt der Apostel Thomas ihren Gürtel. Marias Kleider verblieben zur Stärkung der Gläubigen in ihrem Sarkophag und gelten bis heute als Reliquien.
An «Mariä Himmelfahrt» wird in der katholischen Kirche seit Jahrhunderten die Kräuterweihe vorgenommen. Dazu werden sieben Kräuter als Symbol für die sieben Sakramente und die sieben Schmerzen Mariens zu Sträussen gebunden und zum Segnen in die Kirche gebracht. Dieser Brauch geht auf die Legende zurück, die Jünger hätten das Grab von Maria geöffnet, statt den Leichnam aber Blüten und Kräuter gefunden.
In Allenwinden feiern wir Maria Himmelfahrt am Sonntag 16. August um 9.00 Uhr. Am 15. August findet kein Gottesdienst statt.