Nach ereignisreichen, spannenden und erholsamen Sommerferien startet schon bald wieder der Schulalltag. Für die Kindergartenkinder und Erstklässler beginnt ein neuer spannender Abschnitt. Den Jugendlichen, die in die Oberstufe oder in die Lehre wechseln, steht eine neue Herausforderung bevor. Wir wünschen allen einen guten Start, viel Freude und Motivation und Gottes Segen für den kommenden Lebensabschnitt.

Schulstart | © Sekretariat M. Grob
Meinrad kam im Alter von fünf Jahren als Schüler ins berühmte Kloster auf der Bodenseeinsel Reichenau, wo er mit 25 Jahren zum Diakon, dann zum Priester geweiht wurde. Auf Anraten seines Onkels, des Abtes Erlebald, wurde er Mönch im Benediktinerorden. In der mit einer Schule verbundenen Klosterzelle Babinchova – dem heutigen Benken – am Zürichsee wurde er um 824 Lehrer. Seine besondere Liebe zur Einsamkeit liess ihn dann 828 am Etzelpass, südlich des Sees, ein Einsiedlerleben führen. Weil ihn dort zu viele Menschen aufsuchten, zog er sich um 835 zwei Wegstunden weiter zurück in eine Einsiedelei „im finsteren Wald“ an der Stelle des heutigen Klosters in Einsiedeln. Er lebte dort über 25 Jahre, unterstützt von der Äbtissin Heilwiga von Säckingen und anderen frommen Menschen.
Der Legende nach soll Meinrad als Einsiedler am 21. Januar 861 von Landstreichern erschlagen worden sein, die die Schätze der Pilger rauben wollten. Darauf sollen zwei Raben die Mörder bis in die Stadt Zürich verfolgt haben. Dort seien die Mörder gefangen genommen und vor Gericht gestellt worden. Sie wurden zum Tod verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

St. Meinradkapelle | © Karin Theiler
Vor der Meinradskapelle von 1740 liegt der Pilgerstein mit der bekannten Vertiefung. Eine weitere Legende besagt, dass Meinrad sich auf dem Rückweg vom Königshof in Cham nach Einsiedeln auf diesem Findling ausruhte, der neben der heutigen Kapelle St. Meinrad lag. Daraufhin sei eine Vertiefung entstanden. In welche Pilger fortan ihre Füsse und Unterschenkel senkten, damit sie neue Kraft für den weiteren Weg erhielten.
An «Mariä Himmelfahrt» wird in der katholischen Kirche seit Jahrhunderten die Kräuterweihe vorgenommen. Dazu werden sieben Kräuter als Symbol für die sieben Sakramente und die sieben Schmerzen Mariens zu Sträussen gebunden und zum Segnen in die Kirche gebracht. Dieser Brauch geht auf die Legende zurück, die Jünger hätten das Grab von Maria geöffnet, statt den Leichnam aber Blüten und Kräuter gefunden. Je nach Region werden in die Kräuterbüschel sieben oder mehr Kräuter gebunden. Die Kräuter, die dabei Verwendung finden sind: Johanniskraut, Wermut, Beifuss, Rainfarn, Schafgarbe, Königskerze, Tausendgüldenkraut, Eisenkraut, Kamille, Thymian, Baldrian, Klee und die verschiedenen Getreidearten. Pflanzen, welche in dieser Zeit blühen, werden besondere Heilkräfte zugesprochen.

Kräuter | © Sekretariat M. Grob
Ich lade Sie herzlich ein am 15. August ihre Kräutersträusse zum Segnen in die Kirche zu bringen.
Margrit Küng, Gemeindeleiterin
Das Sekretariat bleibt vom 23. bis 27. Juli geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte ans Pfarramt Unterägeri, Tel. 041 754 57 77.
Das braucht seine Zeit
bis die Tage den anderen Rhythmus lernen
und langsam im Takt der Musse schwingen
das braucht seine Zeit
bis die Alltagssorgen zur Ruhe finden
die Seele sich weitet und frei wird vom Staub des Jahres
Hilf mir in diese andere Zeit Gott
lehre mich die Freude und den frischen Blick auf das Schöne
den Wind will ich spüren
und die Luft will ich schmecken
Dein Lachen will ich hören
Deinen Klang und in alledem Deine Stille.
(Carola Moosbach)

Natur | © Sekretariat M. Grob
Liebe Pfarreiangehörige
Letzthin ist mir dieses Feriengebet in die Hände gekommen. Der der Text hat mich berührt. Er macht Mut, die Ferien, die etwas andere (Aus-) Zeit aus einem noch anderen Blickwinkel zu sehen. Wie und wo immer Sie Ihre Ferien verbringen: von Herzen wünsche ich Ihnen Tage, die Sie glücklich machen und von Gott begleitet und behütet sind.
Margrit Küng, Gemeindeleiterin
Auch dieses Jahr lädt Bischof Felix Gmür Jubilarenpaare mit ihren Familien zum Festgottesdienst zur Goldenen Hochzeit nach Solothurn ein. Der Festgottesdienst findet am Samstag 7. September um 15.00 Uhr in der Kathedrale St. Urs und Viktor statt. Anschliessend sind alle zum gemütlichen Kaffee und Kuchen eingeladen.Interessierte Paare können sich bis am 5. August beim Pfarramt anmelden.
Der Kirchenrat lädt alle Pfarreiangehörigen von Allenwinden und Baar am Montag 24. Juni zur Kirchgemeindeversammlung ein. Sie beginnt um 19.30 Uhr im Pfarreiheim St. Martin in Baar. Folgende Traktanden werden besprochen:
1. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 3. Dezember 2018; Antrag des Kirchenrates
2. Verwaltungsbericht und Jahresrechnung 2018; Bericht und Anträge der Rechnungsprüfungskommission / Jahresbericht und Rechnung 2018 der Stiftung St. Wendelin
3. Orientierung über den Stand der Planung zur Erneuerung und Erweiterung des Pfarreiheims St. Martin, Baar

Erstkommunion 2019 | © Cornelia Süess
Am vergangenen 5. Mai feierten 15 Knaben und Mädchen das Fest der Erstkommunion. Eingeladen zu sein am Tisch des Herrn, mit Jesus Tischgemeinschaft feiern, das ist schon etwas Besonderes. Die Kinder freuten sich schon riesig im Vorfeld, waren aber auch ganz gespannt, was da an diesem Tisch passiert. Wir wünschen allen Kindern, dass dieses Fest ein wichtiger Punkt in ihrem Leben ist, der sie dazu animiert, immer wieder Tischgemeinschaft mit Jesus und allen Menschen zu feiern, damit diese Welt gerechter und friedvoller wird. Für das Seelsorgeteam, Rainer Uster

Erstkommunion 2019 | © Cornelia Süess
Für den Kanton Zug findet seit 1426 die jährliche Landeswallfahrt nach Einsiedeln statt. Am Auffahrtstag, dem 30. Mai, wird uns auch dieses Jahr wieder der Weg von den verschiedenen Pfarreien her in Einsiedeln zusammenführen. Die Allenwinderinnen und Allenwinder können sich verschiedenen Pilgerzügen anschliessen. Im Pfarreiblatt finden Sie entsprechende Informationen.
Am Nachmittag um 15.00 Uhr findet die feierliche Eucharistiefeier in der Stiftskirche in Einsiedeln statt. Die Predigt wird von Diakon und Gemeindeleiter Ralf Binder, Walchwil gehalten. Um 16.30 Uhr wird der Tag mit der feierlichen Vesper und dem anschliessenden «Salve Regina» beschlossen.

Einsiedeln | © Sekretariat M. Grob
Hausbesuche
Gerne erinnern wir daran, dass wir Hausbesuche oder das Überbringen der heiligen Kommunion anbieten. Manchmal ist jemand durch Krankheit oder Altersschwäche ans Haus gebunden und würde einen Besuch schätzen. Wir bitten die Angehörigen, dies beim Sekretariat zu melden.
Herzlichen Dank.

Hostien | © Karin Theiler